Kassel soll ein Zentrum von kulturellen Netzwerken in Europa werden. Von Kassel sollen wichtige Impulse für Kultur und Stadtentwicklung ausgehen, sollen Impulse aus Europa aufgenommen werden.
Das „Spinnen“ europäischer Kulturnetze ist ein bedeutender Pfeiler des Bewerbungskonzeptes. Theaterleute, Körperkünstler, Komponistinnen, Filmemacherinnen und Menschen aus vielen anderen Kulturberufen lernen sich kennen, entwickeln gemeinsame Projekte und präsentieren sie in allen Ländern Europas. Zu zahlreichen Themen werden solche Netze entstehen. Die Kontakte sollen bereits auf dem Wege zur Kulturhauptstadt geknüpft und in Projekten verwirklicht werden.
Die erste Abbildung zeigt ein Werk der türkischen Künstlerin Aydan Murtezaoglu, die an der Ausstellung "In den Schluchten des Balkan - Eine Reportage" teilgenommen hat.
Mit dieser Ausstellung führte die Kunsthalle Fridericianum aktuelle Kunst aus einer sich rasant entwickelnden Kunst- und Kulturszene Europas zusammen: Sie zeigte 88 Künstlerinnen und Künstler aus zwölf Ländern und Regionen, die für den Begriff „Balkan“ stehen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm reflektierte zudem die aktuelle Situation der Länder im Südosten Europas und realisierte einen Dialog zwischen Kassel und der gesamten südosteuropäischen Region.